Von Bianca: Sex ist Vergnügen, Genuss, Leidenschaft. Nun gutes Essen ist dies auch, ebenso das Zubereiten des selbigen – wenn man es mag. Vor allem zu zweit auf großer Flamme! Warum also nicht beides miteinander verbinden. Mein Mann und ich genießen so etwas hin und wieder. Wir können herrlich dabei übereinander herfallen. Zwar ist es dann immer wichtig etwas zuzubereiten was nicht in Flammen aufgehen oder sich in Kohle verwandeln kann, wenn er gerade seinen Quirl in meinem Teig hat, oder ich an seinem Pürierstab lecke. Oftmals haben wir damit angefangen, uns Nutella oder Sprühsahne gegenseitig von der Brust zu lecken und später Möhren als natürliches Sexspielzeug zu missbrauchen. Die gute, alte Tequila-Nummer bei der er das Salz von den Brustwarzen oder dem Kitzler leckt, bauen wir dabei auch gern einmal mit ein. Sprühsahne, Honig und Eiswürfel sind ebenfalls Dinge, die dann gern zum Einsatz kommen, selbst wenn diese so gut wie nicht in all unseren Rezepten vorkommen. Bei alledem mag ich es besonders, wenn er mich bei der Mise en Place zwischendrin packt, auf die Küchenanrichte setzt, meine Schenkel spreizt und mich einigen Minuten leckt, wie an einer fruchtigen Kugel Eis an einem heißen Sommertag, bevor wir weiter machen, als sei nichts gewesen. Meine Fantasie beginnt Achterbahn zu fahren und ich komme nicht umhin meinem Mann zu necken und zu provozieren, in der Hoffnung, dass er ein weiteres Mal darauf anspringt. Gern trage ich daher bei unseren heißen Kochsessions einen lockeren Minirock und nichts darunter. Nicht nur wegen des Cunnilingus als spezielle Zutat, sondern auch weil ich weiß, dass ihm gern einmal der Kochlöffel ausrutscht, wenn ich ihn zu sehr necke. Und es hat schon etwas, wenn er meinen Oberkörper auf die Küchenanrichte drückt, meinen Rock hochhebt und meinen Pfirsich-Po dank seiner Zuwendung die Farbe von reifen Tomaten annimmt.
Besonders gern bereiten wir Aufläufe und andere Backofen Gerichte zu, die uns die Möglichkeit verschaffen, übereinander herzufallen, so wie diese im Ofen verschwunden sind. Schön die aufgestaute Erregung hinweg vögeln, währen sich die Lasagne in eine lecker, goldbraun, knusprige Mahlzeit verwandelt. Das köstliche Dessert zum wilden Sex auf dem Küchenboden ist dann der Hauptgang, der nach der kleinen Sporteinlage umso besser mundet.
In dem Sinne: guten Appetit aufeinander und lasst euch das mit “Liebe und Leidenschaft“ zubereitete Dinner ganz besonders schmecken!
Von André: nach dem du, liebe Bianca so herrlich über das Thema kochen berichtet hast, werde ich nun einmal über das Thema erotisches Dinner berichten: Ich kann mich an ein außergewöhnlich gutes, ausgefallenes Dinner erinnern, welches ich einmal zubereitet habe. Meiner Partnerin hatte ich befohlen, sich sehr sexy zu kleiden, an den Tisch zu setzen und dort zu warten. Bevor ich das wundervoll leckere Abendmahl auftische, verband ich ihr die Augen und fesselte sie an den Stuhl. Sie wusste nicht, was es gab, konnte es anhand des Duftes nur erahnen. Ich kredenzte Lachse mit Gemüse, frischem Brot, Sekt und Wein. Ein bisschen fies, wie ich manchmal sein kann, begann ich zu essen, lies sie warten – fast schon zappeln. Dabei schwärmte ich – an solchen spielen ist der Mind-Fuck doch das Beste. Nach einiger Zeit gab ich ihr einen Happen – nein nicht vom Lachs. Sie bekam eine Saure Gurke. Und gleich danach eine Praline. Sowie wenig später ein paar Heidelbeeren. Ich liebe es bei solchen Spielen Verwirrung zu stiften! Schließlich bekam sie aber doch etwas vom Sekt und dem Lachse, während ich ihr durchs Haar strich, unanständige Dinge ins Ohr hauchte, ihr Kopfkino in Schwung brachte. Dann aber wieder Verwirrung. Statt des nächsten Stückes Lachs landete ein Gummibärchen auf ihrer Zunge, gefolgt von einem Wein geschwängerten Kuss. Parallel meine Hände die mit ihren Brüsten zu spielen begannen, sie packten, sie führten. Nebenbei entführte ich sie mit meinen Worten hin zu Gedanken an ausgefallenen Sex. Ich gönnte ihr weitere Stücke vom köstlichen Lachs, weitere Schlücke vom süffigen Wein, während ich mit meiner Gabel sanft über die Haut ihrer besonders Lust erregenden Stellen kratzte. Schwer zu sagen was in dem Moment saftiger war. Der Lachs oder das Sitzkissen auf dem sie saß. Eines war jedoch sicher. Ihre Erregung überstieg die Temperatur im Backofen! Grinsend kümmerte sich meine Hand um ihr Lustzentrum, während ich sie weiterhin sporadisch mit Köstlichkeiten quer durch den Gemüsegarten fütterte, sowie mit Worten in andere Sphären lockte. Schon mal einen Orgasmus beim Schlemmen gehabt? Sie hat es unglaublich genossen.