Ölmassage


Von André: Ich liebe Massagen! Und besonders schön ist es, wenn es richtig schön ölig ist. Da gibt es nur ein Problem: wie und wo will man es machen, um nicht alles einzusauen. Ölflecken sind der Graus und ich bin da auch jemand, der sich nicht entspannen kann, wenn das nicht Save ist. Mögliche Lösungen an der Stelle sind ein Lack bzw. Latexbettlaken, der Hüpfer in die leere Badewanne oder draußen – Open Air, auf der blickgeschützten Terrasse oder am abgelegenen See, schön in der Sonne, auf einer alten Decke die danach ihre Reise ins Textilnirwana antreten kann. Letzteres habe ich leider noch nicht probiert, daher kann ich an dieser Stelle keinen Erfahrungsbericht dazu abgeben. Die anderen beiden Möglichkeiten kann ich jedoch sehr empfehlen!
Die Badewanne ist zwar deutlich unbequemer, aber hat den großen Vorteil, dass man danach nicht viel reinigen muss. Einfach ausspülen, ggf. auch mit fettlösendem Geschirrspülmittel – fertig. Die klassischen Formen einer Massage gehen hier auch weniger. Was aber sehr gut geht, echt zu empfehlen ist und aus meinen Erfahrungen megaschön ist: wenn einer von Beiden in der Wanne sitzt bis lieg, die andere Person setzt sich davor bzw. legt sich drauf und wird von der ersten Person mit reichlich Öl übergossen, gestreichelt und massiert. Ich habe für dieses Spiel auch immer gern einfaches Olivenöl benutzt, anstatt teures Aroma-Massageöl. Es geht ja vor allem ums Gefühl. Und bei solch einer Massagesession geht schon mal ein halber Liter oder mehr drauf!
Die Variante mit einem entsprechenden Bettlaken ist mein Favorit. Es macht zwar etwas Arbeit das Ding dann wieder wäscheschranktauglich sauber zu bekommen, aber es ist einfach mal so viel bequemer und man hat wesentlich mehr Möglichkeiten. Angefangen von der klassischen Rücken- oder Ganzkörpermassage, über Intim- oder Analmassagen bis hin zur Fessel- oder gar BDSM-Massage … und das alles halt mit ganz viel Öl. Vielleicht kommen auch noch Spielzeuge zum Einsatz, die durch das viele Öl deutlich leichter ihren Weg an den einen oder anderen Ort finden.
Es zelebrieren, wenn ein Schwall dieser rutschigen Flüssigkeit sich über die Haut ergießt, alles dabei zum Glänzen bringt. Das Gefühl von warmer, eingeölter Haut, von glitschigen Körpern, die sich aneinander reiben, die am Ende vielleicht sogar rhythmisch miteinander verschmelzen. Genau das ist schlicht himmlisch … eine symphonische Ekstase des Körperorchesters. Vor allem, wenn man sich dann auch noch völlig gehenlässt, sich allem hingibt, sich treiben und von Instinkten, Gefühlen, Emotionen leiten lässt. Ein hocherotisches, tief sinnliches Öl-Catchen. Eine unglaubliche Bereicherung des Liebeslebens, die jeder erfahren sollte und die ich wärmstens empfehlen kann.