Sauna Sex

Von Bianca: Mein Mann und ich gehen sehr gern sonntags in unsere Sauna und häufig überkommt uns in der Wärme die Lust. Manchmal auch schon vorher, wenn wir an die Erregung denken, die uns die Temperaturen oft bescheren. Wann immer unsere Kinder nicht da sind, nutzen wir es. Wir drehen die Temperatur also etwas herab, so auf verträgliche 60 Grad, beginnen ganz normal und lassen uns dann von den aufkommenden Lustgefühlen leiten. Meist beginnen wir mit Streicheln und Massagen. Das Gute in der Wärme ist, das man besonders entspannt ist. Zudem ist man von all dem Schweiß bereits schön glitschig. Es macht unglaublich Spaß die Hände über den Körper des Anderen gleiten zu lassen. Oder gar die Körper aneinander zu reiben. Sowohl mein Mann als auch ich haben eine große Vorliebe für anale Spiele, was in der Sauna am aller besten geht. Wir lieben es, dies in diesem Umfeld zu tun und können es nur wärmstens empfehlen! Aufgrund der doch irgendwie anstrengenden Wärme beschränkt sich unser Sauna-Sex in den meisten Fällen jedoch auf Fingerspiele, Handarbeit und Oralsex. Wirklichen Penetrationssex haben wir hier eher selten und können dies auch nicht unbedingt empfehlen. Dennoch ist es – wenn wir es dann mal tun – auch ausgesprochen reizvoll. Selbst wenn man es aufgrund der erhöhten Anstrengung vielleicht nicht schafft zum Höhepunkt zu kommen. Und unser Geheimtipp: erotische Vergnügen in der Dampf-Kuschel-Kammer ist wie schon angedeutet Analsex – das geht im Schwitzschrank eigentlich mit am allerbesten.
Da wir beide auch eine gewisse SM-Neigung haben, können wir auch Spiel in dieser Richtung in der Sauna empfehlen. Man denke nur einmal an die russischen Banyas und das gegenseitige abklopfen mit Birkenzweigen – eine heiße Spanking-Session der anderen Art. Die Frage ist halt immer was man daraus macht. Wir haben es auch schon mit einem weichen Lederflogger ausprobiert. Auch das hat mal was!

Von André: Danke liebe Bianca für deinen Erfahrungsbericht. Ja, ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn auch nicht ganz so umfangreich wie du, da ich aktuell über keine private Sauna daheim verfüge. Aber als ich die Möglichkeit noch hatte, gab es ähnliche Spielchen, meist wenn dann zum Ende hin die Sauna vor der letzten Runde abgestellt und nur noch die Restwärme genutzt wurde. Übrigens habe ich in meinem Buch „Leidenschaftliche Höhenflüge“ auch die Erfahrungen davon in die letzte Geschichte einfließen lassen.
An dieser Stelle möchte ich jedoch einen Erfahrungsbericht der anderen Art zum Besten geben. Es ist vielmehr eine lustige Anekdote aus der Rubrik: man muss vieles im Leben locker sehen und mit Humor nehmen! … Ich war einmal mir einem Bekannten unter der Woche, nach Feierabend zu einem Schwitzevent für außerberufliche Wasserverdunster in der Sauna eines öffentlichen Schwimmbads. Zwischen den Durchgängen entspannten wir im Whirlpool. In diesem saßen neben meinem Bekannten und mir noch drei ältere Männer und eine jüngere, ganz attraktive Dame. Letztere saß mir genau gegenüber. Wir sahen uns zwischendrin an, ich lächelte, sie erwiderte mein Lächeln. Wenig später spürte ich einen Fuß an meinem. Das kam da schon mal vor, aber dieser versuchte mit meinem Fuß zu spielen. Kurz darauf wanderte er an meinem Bein hinauf. Na hoppla! Grinsend sah ich zu der Dame hinüber. Sie lächelte mich an. Ja das ist mal was, dachte ich mir so, lehnte mich zurück, entspannte, genoss. Der Fuß wanderte zwischen meine Beine und spielte, mit dem, was er da vorfand. Wie gesagt ich genoss schmunzelnd, mit geschlossenen Augen. Irgendwann verschwand der Fuß und kurz darauf verließ die Dame den Pool. Ich sah ihr nach – wäre sie in die Sauna zurückgegangen, wäre ich ihr gefolgt. Leider tat sie das nicht, so blieb ich im warmen, sprudelnden Nass. Und da geschah es: der Fuß war plötzlich wieder da!
Okay, er war nicht von ihr gewesen, das war mir schlagartig klar! Einer der drei verbleibenden Senioren stand wohl auf deutlich jüngere Kerle. Ich nahm es mit Fassung, musste innerlich sogar lachen. Allerdings beschloss ich ins Dampfbad zu wechseln, um der genitalen Fußmassage in diesem Fall aus dem Weg zu gehen.
Doch nach nur wenigen Minuten in der Schnatter-Schwitz-Oase gesellte sich einer der Whirlpool-Insassen dazu. Und irgendwie schien er daran interessiert zu sein, sehr intensiv den Schweiß von seinem besten Stück zu wischen. Als er sich dann auch noch sehr eng neben einen anderen Herren setzte, wurde mir Bewusst, dass es wohl ein insgeheimer Gay-Sauna-Treff war, in den wir hier hinein geraten waren. Nichts dagegen, ich bin ja selber offen für so gut wie alles, doch für den Moment war es mir zu viel. Bevor die Szenen aus einem Herren-Knast-Drama, die ich vor meinem geistigen Auge hatte, noch wahr wurden, verließ ich die Dampfkammer. Da die gebuchte Zeit eh abgelaufen war, ging ich und widerstand unter der Dusche ganz bewusst, das am Boden herumliegende Duschbad aufzuheben.