Kalte Tage, lange Abende. Es ist Herbst, vielleicht schon Winter. Die einen mögen es nicht, die anderen sehr wohl. Auf jeden Fall hat die Zeit auch positive Seiten. Ein gemütlicher Wochenend-Nachmittag auf der Couch. Die ruhige Weihnachtszeit. Zeit für einander, Zeit zum Kuscheln. Fernsehen? Nein! Wie wäre es mal wieder mit einem Buch? Habt ihr euch schon mal gegenseitig etwas vorgelesen? Eine Erotikgeschichte, ein heißes erotisches Buch? Oder vielleicht sogar etwas noch besseres: etwas selbst Geschriebenes für den Partner oder die Partnerin?
Etwas können wir Autoren dieser Seite mit Gewissheit sagen: schreiben ist etwas sehr intensives, darüber hatten wir ja hier schon ein Beitrag verfasst. Doch vor allem, wenn man eine Geschichte für seinen Partner oder die Partnerin schreibt und diese dann in einem entsprechenden Rahmen vorließt, kann das hocherotisch sein und sehr viel Lust erzeugen.
Man kann den anderen inhaltlich überraschen, Dinge wählen, die man noch nicht erlebt hat und gern einmal würde. Oder auf besondere Erinnerungen eingehen. Entführe deines Gegenübers auf eine gedankliche Reise aus sinnlichen Berührungen, knisternder Spannung, brennender Leidenschaft, feuriger Ekstase oder gar total versauten Dingen.
Könnt ihr euch noch an eure Kindheit erinnern, wie ihr euch gefühlt habt, wenn Vorlesestunde war? Abends im Bett? Das war was Besonderes. Die Gedanken gingen auf Reise. Kopfkino!
Nun, jetzt werden in dem Kopfkino jugendfreie Filme gezeigt.
Ein paar Kerzen, ein schöner Duft, vielleicht auch exotische Räucherstäbchen, leise, passende Hintergrundklänge, gegenseitige Körperwärme spüren. Ihre oder einer von euch liegt entspannt zwischen vielen Kissen. Dann die Stimme deines Liebsten oder deiner Liebsten, die dich an die Hand nimmt, die dich führt … entführt, anregt, erregt. Es hat etwas von einer erotischen Meditation. Ja sogar etwas Tantrisches.
Gerade wenn man im Alltag gestresst ist, viel um die Ohren hat, der Kopf für Sex nicht frei ist, ist dies ein prima Weg zu entschleunigen, zu entspannen, sich fallen zu lassen.
Oft regen uns Dinge an, die wir in dem Moment nicht bekommen können … vielleicht wie der Inhalt der Geschichte? Oder es ist das Neue, Unbekannte, was reizt. Alles passiert im Kopf. Lust, Erregung, usw. Wenn die vorgelesenen Worte das Bedürfnis wecken, das Verlangen füttern, dann können Hände unterstreichend ins Spiel kommen. Doch Vorsicht, bei dem Spiel sollte alles vorwiegend im Kopf stattfinden. Das Körperliche sollte erst ganz am Ende kommen … erst, wenn man es nicht mehr aushält.