Von Blue_eye786: Es ist so weit, ich spreche einmal eines meiner Lieblingsthemen an: das Squirten. Vielleicht ist es dir ein Fremdwort oder aber du genießt es bereits wie ich. Ich bin mutig und öffne mich mal voll und ganz, um dir gegebenenfalls auch etwas Lust zu machen, den Schritt zum Squirten zu wagen oder dir einfach Lust zu machen, es bei der Selbstbefriedigung, dem Petting oder natürlich beim Sex zu probieren.
Eins vorweg: Squirten ist der Höhepunkt vom Höhepunkt – die weibliche Ejakulation. Es ist die absolute Befriedigung für mehrere Tage! Ich genieße es am meisten beim Sex mit meinem Liebsten. Ihn reiten, während er meine Arschbacken auseinanderzieht und ab und zu schön darauf klatscht. Da komme ich das erste Mal bereits im Handumdrehen. Das ist größtenteils ein wundervolles Vorspiel. Ich bin jedoch stets hungrig nach mehr. Seine Lippen küssen dann meine Brustwarzen und ich spüre sehr bald seine Zunge an meinen äußeren Schamlippen, wie er damit spielt und an meinem Kitzler saugt. Einfach herrlich die Technik, die er drauf hat. Seine Finger kommen ziemlich bald ins Spiel, die ich in den einen so wie anderem Loch immer wieder spüren darf. Ich lasse mich dabei richtig fallen, vergesse alles, gebe mich ihm voll hin. Wenn man das tut und man sich dabei einfach frei fühlt, Vertrauen hat und weiß es finden alle einfach nur geil … Dann brauchen nur noch die richtigen Punkte stimuliert werden, und schon läuft und spritzt es ordentlich. Es ist die absolute Befriedigung!
Kommentar Bianca:
Auch für mich ist Squirten die ultimative Befriedigung und der Gipfel der Lust. Es hat jedoch sehr lang gedauert, bis ich dahin gekommen bin und ich erreiche es eher selten. Die Grundlage dafür ist, dass ich im Kopf einhundert prozentig dabei bin, mich ganz gehen lassen kann und ganz besonders erregt bin. Meist gelingt mir das bei besonders erregendem, wilden, versauten Sex oder unter der Dusche oder wenn mein Mann und ich eine BDSM Session haben, bei der ich den devoten Teil innehabe. Gerade bei letzterem, wenn ich gefesselt und ausgeliefert bin, während er mich so richtig in die Ekstase treibt. Wenn ich weiß, dass ich durch das Squirten nichts einsaue, was besser trocken bleiben sollte.
Zu dem Thema gekommen bin ich, als ich vor etlichen Jahren einmal über die afrikanische Kunyaza Technik gelesen hatte. Ich hatte davon meinem Mann erzählt, der es während eines ziemlich leidenschaftlichen Aktes, probierte. Ich war bei diesem auf einem Latexlaken ans Bett gefesselt. Nachdem er mich eine ganze Weile bespielt und Lust gefoltert hatte – mich immer wieder bis kurz vor einen Höhepunkt gebracht hat, aber mich nicht hat kommen lassen. Da war ich einfach so geladen! In der Situation schlug er mit seinem Penis rhythmisch gegen meinen Kitzler, während ich ein Vibrator-Ei in mir hatte. Ich war so in Ekstase, gab mich ganz hin und als ich kam, spritzte ich alles voll. Das war das erste Mal, dass ich squirtete und es war so der Hammer.
Inzwischen funktioniert es am besten so zu kommen, wenn er mich fingert und mir zugleich mit der Hand leicht auf den Kitzler schlägt. Oder wenn wir richtig guten, harten Sex haben, bei dem ich zusätzlich mit der Hand an meiner Muschi spiele, mich da gegebenenfalls selber schlagen kann.
Danach bin ich immer völlig alle. Manchmal ist es regelrecht wie ein Reset. Aber es klappt eben wie gesagt nicht oft. Zu oft verhindert ein gefüllter Alltag und zu viele andere Dinge, die einem doch immer mal noch im Kopf herumgeistern, das ich mich dem ganzen so hingeben und es wirklich in der tiefe zulassen kann.
Kommentar André:
Auch ich wurde eingeladen, hier aus der Sicht eines Mannes, etwas dazuzugeben. Nun, lange hielt ich das Squirten für einen Mythos, eine Inszenierung der Pornoindustrie. Ich konnte es mir schlichtweg gar nicht vorstellen, wie das gehen soll, zumal es weder im Sexualkundeunterricht vorkam, noch in der Aufklärungsliteratur, die ich in meiner Jugend neugierig verschlungen hatte. Auch keine der Frauen, die ich in der Vergangenheit hatte, squirteten. Lediglich eine hatte es mal in einem Club gesehen. Erst als ich eine neue Gespielin (und jetzige Partnerin) in das Thema BDSM einführte, erlebte ich es zum ersten Mal. Während sie gefesselt und mit verbundenen Augen im Raum stand, wobei ich sie mit Finger, Gerte und Magic Wand in die Ekstase trieb (Kontrollverlust), kam es ihr und es plätscherte nur so zu Boden.
Wie es unsere beiden Ladys hier schon gut beschrieben haben, ist die Grundvoraussetzung, dass die Dame enorm erregt ist, tiefstes Vertrauen in die Situation und den Partner hat, und in dem Moment vollkommen loslassen kann. Obendrein gehören natürlich auch noch die passenden physischen Reize dazu, aber aus meiner Erfahrung braucht es da keine besonderen Techniken oder Tricks. Dazu gehört vielmehr das Wissen, dass es vollkommen okay ist, ja sogar gewünscht und äußerst geil ist, wenn sie alles „unter Wasser“ setzt.
Inzwischen darf ich es mit meiner Partnerin regelmäßig erleben. Ein Geheimrezept, dass sie mit Sicherheit zum Spritzen bringt, habe ich dabei nicht. Mal klappt es, mal nicht. Aber wenn es klappt, dann genieße ich es, denn ich weiß, es ist für sie der ultimative Zenit der Lust – die perfekte Befriedigung!
Wer mehr dazu erfahren will, gezielte Techniken erlernen möchte, sollte einmal im Internet recherchieren. Inzwischen gibt es gute Anleitungs-Videos bei YouTube. Auch auf den Sex-Education-Bereich bei Joyclub kann ich hier verweisen. Viel Spaß!
